DASA Arbeitswelt Ausstellung lädt zum 15. Expertentreff

08.01.2015 14:54

Szenografie-Kolloquium zu „Formen der Wahrnehmung“

Es ist ein erster Meilenstein im neuen Jahr: Das Szenografie-Kolloquium in der DASA hat Tradition. 2015 findet es zum 15. Mal in der Arbeitswelt Ausstellung in Dortmund statt, und zwar vom 21. bis 23. Januar. Im Mittelpunkt stehen diesmal „Formen der Wahrnehmung“.

Es ist kein Geheimnis, dass Gestaltung erst Sinn macht, wenn sie wahrgenommen wird. So einfach das klingt, so komplex und vielschichtig ist jedoch der Sachverhalt. Was beeinflusst die Wahrnehmung in Ausstellungen? Wie können die unterschiedlichen wissenschaftlichen Disziplinen und die Erfahrung der musealen Ausstellungspraxis näher zusammengebracht werden? Und wie können Erkenntnisse zur Wahrnehmung die Gestaltung von Ausstellungen verbessern, respektive die Wahrnehmung der Besucher in die Konzeption einbezogen werden und damit die Rolle und Aufgabe der Szenografie neu definieren oder gar erweitern? Die DASA hat es sich zur Aufgabe gemacht, an bestehende Forschungen und Diskurse anzuschließen und auf dem Szenografie-Kolloquium verschiedene Betrachtungsweisen auf das Thema Wahrnehmung zu eröffnen. Angesprochen sind Museumswissenschaftler, Architekten, Ausstellungsgestalter sowie Interessierte aus dem Bildungs- und Kulturbereich.

 

Zu den Referenten zählen diesmal unter anderem Prof. Danièle Cohn von der Pariser Sorbonne, Prof. Dr. Stephan Schwan vom Leibnitz Institut für Wissensmedien aus Tübingen, Prof. Dr. Martin Tröndle von der Zeppelin-Universität in  Friedrichshafen, Eva Fürstner, Museum der Wahrnehmung aus Graz oder Dr. Birgit Wiens, Theater- und Kulturwissenschaftlerin aus München. Dabei widmen sich die Expertinnen und Experten der Untersuchungsmöglichkeiten von Wahrnehmung, dem Phänomen des Schauens und Verstehens und den Auswirkung der Wahrnehmung im Kontext von Ausstellungen.

 

Das Tagungsprogramm gliedert sich in drei Schwerpunkte: Am Mittwoch, 21. Januar stehen interdisziplinäre Fragen im Vordergrund, die sich mit Grundlagen und Begrifflichkeiten beschäftigen werden. Am Donnerstag, 22. Januar, sollen Aspekte der Wahrnehmung in verschiedenen Museen und Ausstellungen beleuchtet werden, während am Freitag, 23. Januar den Szenografen das Wort gegeben wird. Kooperationspartner des Szenografie-Kolloquiums ist die FH Dortmund – Lehrstuhl für Design.

 

Szenografie in der DASA

Die Veranstaltung hat sich mit jährlich rund 300 Fachteilnehmenden zu einer renommierten Gesprächsplattform von Gestaltern und Kuratoren entwickelt. Die DASA gilt als maßgebliche Ausstellung zum Thema Arbeitswelt, die in künstlerischer Szenografie umgesetzt ist. Die Tagungsgebühr beträgt für drei Tage 230 EUR inklusive Verpflegung.

 

Die aktuelle Programmübersicht gibt es hier

Anmeldung bis zum 16. Januar 

Impressionen des vergangenen Kollloquiums anbei (alle Fotos: DASA).