15. DASA Szenografie Kolloquium - So wirken Raum, Objekte und Bewegungen auf den Museumsbesucher

05.02.2015 07:45

Auf dem diesjährigen Szenografie-Kolloquium der DASA, das vom 21.-23. Januar in Dortmund stattfand, widmeten sich die Vortragenden dem Thema „Formen der Wahrnehmung“. Dabei konzentrierten sich die Inhalte der Veranstaltung in erster Linie auf die Wahrnehmung von Räumen in Museen und Ausstellungen.

Wie wir Dinge um uns wahrnehmen ist immer wieder Gegenstand wissenschaftlicher Untersuchungen – angefangen bei Natur-, bis hin zu Wirtschafts- und Geisteswissenschaften. So wird das Thema „Wahrnehmung“ auch längst im Bereich Ausstellungsgestaltung in der Praxis berücksichtigt und miteinbezogen. Museen und Ausstellungen versuchen immer mehr den Besucher als Wesen mit all seinen Sinnen - Hören, Sehen, Riechen, Fühlen und Schmecken -  anzusprechen. Es geht also um die Interaktion zwischen Mensch und Raum - dementsprechend sollen Räume und Ausstellungen arrangiert und konzipiert werden. Der Betrachter folgt nicht mehr lediglich einer Reihe von Exponaten, sondern er erlebt das Thema mit all seinen Sinnen. 

Zum wissenschaftlichen Austausch rund um das Thema Wahrnehmung von Räumen und Ausstellungen bot das diesjährige Szenografie-Kolloquium der DASA Gelegenheit. Das Kolloquium stellte die Rolle der Wahrnehmung in Ausstellungen ins Zentrum des Diskurses und stellte Fragen wie: Was beeinflusst die Wahrnehmung der Besucher in Ausstellungen? Und wie können Erkenntnisse bezüglich der Wahrnehmung die Konzeption von Ausstellungen beeinflussen?

 

Szenografie in der DASA

Die Veranstaltung hat sich mit jährlich rund 300 Fachteilnehmenden zu einer renommierten Gesprächsplattform von Gestaltern und Kuratoren entwickelt. Die DASA gilt als maßgebliche Ausstellung zum Thema Arbeitswelt, die in künstlerischer Szenografie umgesetzt ist. 

Impressionen des Kollloquiums anbei (alle Fotos: DASA).

Mehr Infos unter www.dasa-dortmund.de