Die szenografischen, szenenbildnerischen Raumsituationen wurden im Rahmen des Unterrichts im Studiengang Film- und Fernsehszenenbild der HFF in München entwickelt. Die Entwürfe und die anschließende Realisierung sowie die weitere Bespielung waren fächer- und semesterübergreifend. Das Zusammenspiel der Fächer Szenenbildentwurf, Motivkunde und Recherche, Planung und Konstruktion szenischer Bauten, Dramaturgie und Inszenierung sowie pyrotechnische Spezialeffekte, führte zu den aussagestarken, epochalen Kulissenraumecken. 50er Jahre-Wohnzimmer, Prinzregentenzeit-Wohnsalon, 30er Jahre-Straße mit Elektroladen.  


Ziel dieser Übung ist das Inszenieren einer epochal exakt nachgestellten Raumsituation, in der der Protagonist aus der Zeit gerade nur für einen kurzen Moment den Raum bzw. das Bild verlassen hat. Dem Fächerkanon entsprechend führten vorausgehende Studien und Übungen zu dem eindrucksvollen szenografischen Gesamtergebnis. 

Der „Peter Lamont“-Kurs realisierte und entwickelte die Szenenbilder: Maike Althoff, Zafer Cilingr, Gizem Ersavas, Youngsoon Jung, Christine Prinzing und Anna Maria Wagner, unterstützt von Sebastian Krause.

Der Film zeigt die verschiedenen Aufbauschritte.

Die weitere szenografische, szenenbildnerische Raumsituation wurde im Rahmen des Unterrichts im Studiengang Film- und Fernsehszenenbild der HFF in München entwickelt. Die Entwürfe und die anschließende Realisierung sowie die weitere Bespielung waren fächer- und semesterübergreifend. Das Zusammenspiel der Fächer Szenenbildentwurf, Motivkunde und Recherche, Planung und Konstruktion szenischer Bauten, Dramaturgie und Inszenierung sowie Spezialeffekte, führte zu der epochal veränderbaren Raumsituation.

Der Gartensaal von Hohen-Cremmen aus Effi Briest verwandelt sich in ein Kommunenlager der Uschi Obermaier aus den 70er Jahren. Durch einen Windstoß während eines Sommergewitters fällt der brennende Kerzenleuchter vom Tisch und die Szenerie des Gartensaals verschwindet im Flammenmeer. Das Bild klart wieder auf und zu sehen ist derselbe Raum, in sengender lasziver Mittagssonne in den 70er Jahren, in dem jetzt eine Kommune wohnt.  

 

Text: Christian Flörs, Redaktionsleiter www.szenografie.de

Ziel dieser Übung ist das Inszenieren einer epochal exakt nachgestellten Raumsituation, in der der Protagonist, Effi Briest oder Uschi Obermaier, gerade für einen Moment nur den Raum bzw. das Bild verlassen hat. Alle Aufnahmen und Übungen erfolgten nacheinander, wegen des Totalumbaus für den Epochenwechsel. 

Der „Ken Adam“-Kurs plante und baute dieses Set: Josef Brandl, Miriam Müller Und Evelyn Schunn unterstützt von Sebastian Krause. Der bereits oben genannte „Peter Lamont“-Kurs bespielte die Sets mit Spezialeffekten und einer Drehübung.

Der Film zeigt die Einrichtung der Spezialeffekte.

Die beiden Übungen fanden unter der Leitung von Prof. Toni Lüdi, Prof. Josef Rödl und Dipl. Szenograf Christian Flörs, Kreativdirektor bei Bruns Messe- und Ausstellungsgestaltung GmbH, statt.